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Griechen
          
          pfeilorange
Qamwat
          pfeilorangeY'at
 


Geschichte

Nicht ohne Grund findet man im heutigen Libanon Reste der griechischen Kultur. Die Phönizier, ein Seefahrervolk und dem Handel zugeneigt, hatten schon im 2. Jahrtausend v. Chr. nachweislich Handelsbeziehungen zu den Kulturen im Mittelmeerraum und nach Vorderasien. Die Produkte des phönizischen Handwerkes, besonders Textilien und Farbstoffe (darunter der berühmte tyrische Purpur, von dem sich auch ihr Name ableitete), Gegenstände aus Edelmetall, Elfenbeinschnitzereien und Glaswaren und natürlich das begehrte Zedernholz waren in der gesamten antiken Welt gefragt und berühmt. Bei Ausgrabungen wurden in Grabstätten aufwendig gefertigte Masken aus verschiedenen Materialien wie Terrakotta oder Bronze entdeckt. Die phönizische Kunst beeinflusste maßgeblich die Kunst der Griechen.

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Archäologische Stätten (6 Fotos)

Qamwat   (Infos, -5- Fotos)
In der Nähe der Ortschaft Hermel steht eine 3 m hohe Pyramide auf einem Hügel. Sie ruht auf einem dreistufigen Unterbau aus Basaltsteinen und zwei übereinander liegenden Würfeln, die zwei Stockwerke, getrennt durch ein Kranzgesims, bilden. Eine Jagdszene, in der mehrere Personen und Tiere zu erkennen sind, schließt den oberen Rand des unteren Geschosses ab. Die Darstellung an der Ostseite wird von einem Eber bestimmt, der von drei Lanzen durchbohrt ist und von zwei Hunden angegriffen wird. Über den Hunden wurde ein von Stricken umschlungenes oder aus einer Reihe von Scheiben zusammengesetztes zylinderförmiges Gebilde eingeschoben.

Y'at  (Infos, -1- Foto)
18 m hohe korinthische Säule, die sich auf einem vierstufigen Sockel erhebt. Auch wenn der Überlieferung nach die Säule der Hl. Helena zugeschrieben wird, die an dieser Stelle einen ihrer zahlreichen Rastorte eingelegt haben soll, so handelt es sich wohl eher um ein Grabdenkmal.

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