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Die
Anfänge der Besiedlung reichen ca. 5000 Jahre zurück.
Der Name erscheint erstmals in Keilschrifttexten des 14. Jhdt. v.
Chr.
Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde es als "Berytus" römische
Kolonie und erhielt später eine berühmte römische
Rechtsschule, die bis in die byzantinische Epoche hinein bestand.
Aber eine dreifache Katastrophe Erdbeben, Flutwelle und Feuersbrunst
- bereitete 551 n. Chr. der Macht und dem Ruhm von Berytus ein Ende.
Im Jahrhundert darauf eroberten die arabisch-islamischen Truppen
die Stadt, die 1110 in die Hände der Kreuzritter geriet. 1291
waren es die Mameluken, die sich der Stadt bemächtigten, denen
von 1516 bis zum Ende des 1. Weltkrieges vierhundert Jahre lang
die Osmanen folgten. Am Ende des französischen Mandats erhielt
Libanon 1943 die Unabhängigkeit.
Trotz der Jahrtausende, auf die Beirut zurückblicken kann,
blieben die archäologischen Entdeckungen auf verhältnismäßig
wenige und zufällige Ausgrabungen beschränkt. Jedoch das
Ende des Krieges (1975-1990) ergab ab 1991 die Möglichkeit
zu umfassenderer, wissenschaftlicher Erforschung.
Unter der zerstörten Innenstadt liegen die Ruinen Beiruts aus
der Zeit der Osmanen, Mameluken, Kreuzfahrer, Abbaassiden, Umayyaden,
Byzantiner, Römer, Griechen, Perser, Phönizier und Kanaanäer.
Seit 1993 haben sich die Archäologen, die zuständigen
Behörden und die Wiederaufbaufirmen auf eine entsprechende
Zusammenarbeit geeinigt. Das ermöglicht weitergehende Ausgrabungen
als ursprünglich gedacht und eine Integrierung des antiken
Beiruts in das im Entstehen begriffene moderne Beirut. Ausländische
und libanesische Wissenschaftler haben in erfolgreicher Zusammenarbeit
Grabungen durchgeführt, bei denen bedeutende Funde wesentliche
Aufschlüsse über Beiruts bemerkenswerte Geschichte erlauben.
Quellenangabe
©
"Libanon - Beirut" Broschüre des Libanesischen Ministerium
für Tourismus
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