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Ökologisch
gehört das Gebiet zu den winterfeuchten Subtropen. 6 % des
Landes sind bewaldet. Typisch ist hier die immergrüne Hartlaubvegetation.
Libanon ist ein wasserreiches Land und die Schneeschmelze bringt
der Küste und den Hängen des Libanongebirges, die zum
Meer hin zeigen, ausreichend Wasser und Feuchtigkeit. Grüne
Pinienwälder und zahlreiche Kiefernsorten, die unter denen
sich auch die bekannte Aleppokiefer befindet, machen Libanon zu
dem am meisten bewaldeten Land des Vorderen Orients.
Die
Natur Libanons hat ihr bekanntestes Sinnbild in der Zeder. Zwar
nimmt sich der heutige Bestand an Zedern, schon vor Tausenden von
Jahren Basis des Wohlstandes und noch heute Symbol Libanons, verglichen
mit dem früheren Reichtum sehr bescheiden aus. Die geschützten
Reservate, die sich im Libanongebirge verstreut befinden (Les Cedres,
Horsh Ehden, Ain Zhalta, Barouk, Maaser al-Chouf), beherbergen neben
der Zeder jedoch auch eine Vielzahl weiterer Baum- und Pflanzenarten.
Allein im Naturreservat Horsh Ehden sind 42 verschiedene Baum- und
mehr 500 Pflanzenarten beheimatet. Einige sind endemisch, d.h. sie
kommen nur hier vor. Deshalb versah man sie mit Namen, die auf ihre
Heimat verweisen:
Das Immergrün des Libanon, die Ehden-Eiche und die rosarote
Orchidee von Fairuz.
Durch
menschliche Eingriffe sind viele Wälder von Sträuchern
verdrängt worden, oder es fand eine Desertifikation statt.
Viele Pflanzen sind reich an ätherischen Ölen und Harzen
und sind leicht entflammbar. Flächenbrände sind somit
eine häufige Erscheinung.
Quellenangabe:
©
Reise Know How "Libanon, Seite 63" -
siehe Beschreibung |