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| Hinweis |
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beiden Weingüter Château Ksara und Château Kefraya nehmen mit
Marktanteilen von jeweils rund 35% eine führende Rolle unter den libanesischen
Erzeugern ein. Die restlichen 30% Marktanteil teilen sich die übrigen Weingüter.
Im Ausland ist vor allem Château Musar bekannt, das rund 90% (1999) seiner
Erzeugnisse exportiert. Neben diesen großen drei Erzeugern sind in den letzten
Jahren einige neue Weingüter hinzugekommen, die versuchen werden, vom Aufwärtstrend
der libanesischen Weine auf dem globalen Markt zu profitieren. Entweder sind sie
(mit ausländischer Beteiligung) ganz neu entstanden oder sie haben als Hersteller
von Arak ihr Sortiment um Wein ergänzt. Daneben gibt es auch das bereits
seit 1923 bestehende Familienunternehmen Nakad, das vor allem durch den Arak As-Samir
bekannt wurde. Dazu kommen noch eine Reihe von Boutique-Kellereien wie Bacchus
und Domaine des Tourelles sowie Klöster (Annaya), die Wein in geringen Mengen
produzieren. »
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| Château
Ksara | |
Im
Norden der Bekaa-Ebene, nahe der Stadt Zahlé, erwarben 1857 Jesuiten ein
seit Jahrhunderten bekanntes Weingut und nannten es Ksara nach einer ehemaligen,
nahe gelegenen Festung aus der Zeit der Kreuzritter. Die Ursprünge des Weinkellers
gehen auf eine natürliche Grotte zurück, die bereits von den Römern
entdeckt wurde. Im ersten Weltkrieg bauten hundert Arbeiter in vier Jahren das
Kellergewölbe zu einem 2 km langen Tunnelsystem aus. Heute lagern hier bei
idealen Temperaturen zwischen 11 und 13°C alte Ksara-Jahrgänge, die bis
in das Jahr 1918 zurückreichen. »
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| Château
Kefraya |
| In
den 1950er Jahren nahm der aus einer einflussreichen Beiruter Bankiers- und Diplomatenfamilie
stammende Michel de Bustros nach seinem Universitätsabschluss die Herausforderung
an, im Dorf Kefraya, 20 km südlich von Chtaura in der Bekaa-Ebene, auf einem
von der Familie übernommenen Grundstück Wein anzubauen. Es gab viel
zu tun, denn das Grundstück bestand aus vielen Hektar unkultiviertem Land.
Im Stil eines echten Weinbau-Pioniers pflanzte de Bustros auf 300 Hektar an den
Baroukhängen 1000 m über dem Meer aus Frankreich importierte Reben an:
Cinsault, Carignan, Grenache und Ugni Blanc, ein wenig später folgten auch
Cabernet Sauvignon-Reben, die heute den größten Teil der Anbaufläche
einnehmen. »
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| Château
Musar | |
Das
Weingut wurde 1930 in dem Schloß Mzar aus dem 18. Jahrhundert in Ghazir
nördlich von Beirut von Gaston Hochar gegründet. Seit 1959 ist sein
an der Universität in Bordeaux ausgebildeter Sohn Serge Kellermeister. Sein
Bruder Ronald ist für die Bereiche Finanzen und Marketing zuständig.
Mitte der 1950er Jahre wurden die ersten Versuche mit dem Ausbau in Holzfässern
mit Unterstützung der Bordelaiser Familie Barton gemacht. Musar wurde 1979
auf der Weinmesse in Bristol in England über Nacht bekannt, als sämtliche
Verkoster dem Wein hohe Punktzahlen gaben.
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| Tanail
Property (Massaya) |
| Michael
Ghosn kaufte Anfang der 1970er Jahre eine Immobilie in Tanail im Bekaatal als
Landsitz für seine Familie. Der Bürgerkriegsbeginn 1975 veranlasste
die Familie, den Grundbesitz aufzugeben. Die beiden Söhne Sami und Ramzi
Ghosn waren später erfolgreich als Architekt und Manager in den USA und Frankreich
tätig und das Landgut im Libanon war für sie in weite Ferne gerückt.
Doch der Besuch von Sami Ghosn 1992 auf dem Gut, das er aus seiner Kindheit kannte,
brachte ihn auf die Idee, es wieder mit Leben zu füllen. »
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| Clos
St-Thomas |
| Die
Römer bauten den Bacchus Tempel im Bekaatal und vergötterten den Wein.
Anknüpfend an diese Tradition hatte Said Touma den Traum, mit der gleichen
Leidenschaft wie die Römer in einem neuzeitlichen Tempel große Weine
zu erzeugen. Ausgestattet mit einer über vierzigjährigen Erfahrung und
einer langen Familientradition gründete er schließlich 1997 das Gut
Clos St-Thomas in Kab Elias an den Hängen des Libanongebirges, die majestätisch
das Tal überragen. »
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| Nakad |
| Youssef
Nakad begann 1923 während der französischen Mandatszeit (1921-1934)
in Jdita im Bekaatal mit der Produktion des berühmt gewordenen As-Samir Arak.
Später ergänzte er sein Sortiment um Wein. Damals war es in vielen Familien
üblich, selbst Arak und Wein für den Eigengebrauch herzustellen, wenn
sie eine Destilliervorrichtung besaßen. »
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| Domaine
Wardy | |
Die
Ursprünge des heutigen Unternehmens Solifed gehen auf das Jahr 1893 zurück,
als die Familie Ghantous in Zahlé mit der Produktion ihres Araks begann.
1946 schlossen sich die Familien Ghantous und Abou Raad zusammen und nannten ihren
Arak fortan Ghantous & Aboud Raad. 1971 übernahm die Wardy Familie die
Anteile von Abou Raad (51%) und gründete das Unternehmen Solifed Sarl zur
Produktion von Arak, Alkohol und Essig. »
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| Caves
Kouroum de Kefraya |
| Kefraya
ist das erste Dorf im Libanon, dessen Landwirtschaft sich ausschließlich
dem Weinanbau widmet. Die Trauben, die früher nicht vom ortsansässigen
Erzeuger Château Kefraya verarbeitet wurden, gingen an die übrigen
Produzenten. 1997 gab es Schwierigkeiten mit dem Absatz dieser Trauben und viele
Winzer blieben darauf sitzen. Bassim Rahal, damals wichtigster Traubenlieferant
von Château Musar, der auch für seine Kollegen den Verkauf organisierte,
suchte Rat bei seinem Freund Yves Morard, früherer Önologe von Château
Kefraya. Sie trafen die riskante Entscheidung, eine eigene Weinkellerei zu gründen,
um die Ernte zu retten. »
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| Château
Fakra | |
Das
Unternehmen Fakra Trading & Industries wurde 1985 von Dr. Carlos Adem gegründet.
Die Ursprünge gehen jedoch auf eine seit 300 Jahren im Familienbesitz befindliche
Destillerie im Herzen der Mount Lebanon Region zurück. Das Kfardebian-Tal
mit seinen Obstplantagen, Weingärten und Bächen mit frischem und klarem
Wasser aus den Bergen wird auch Land des Frühlings genannt. In 1400 bis 1500
Meter Höhe werden in Ehmez (Mount Lebanon) auf einer Fläche von 20 Hektar
die Reben angebaut. »
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| Héritage |
| Wenn
auch der Markennamen bereits seit 1988 existiert, fand die Markteinführung
aber erst 1997 statt, nachdem die Weine vom ersten Jahrgang 1990 sieben Jahre
lang reiften. Von seinen Vorfahren hat der Besitzer das Know-how für die
Produktion von Alkohol übernommen und es durch eigene Studien vertieft. Er
möchte dieses Erbe bewahren und so ist auch die Namensgebung erklärbar.
Sein Grundsatz ist, den Wein auf traditionellste Weise in erstklassiger Qualität
manuell herzustellen. Es wird genauso die alte Methode angewendet, die darin besteht,
offene Gärungsbehälter zu benutzen als auch die modernere Methode, bei
der man mit geschlossenen Behältern arbeitet. »
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mit der LTU
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Düsseldorf
- Beirut
Düsseldorf
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( Aktuelle Angebote)
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DSL, Internet,
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Handys, uvm.
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handmade!
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