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| Botschaft
des Zusammenlebens |
| Heute
ist der im Verlaufe der Jahrhunderte durch die Kulturen und Schicksalsprüfungen
gereifte Libanon, wie es Papst Johannes Paul II. verkündete, mehr als nur
ein Land, er ist - für den Orient und den Okzident - eine Botschaft des Zusammenlebens."
Die jüngsten Ausgrabungen förderten die Küste entlang Spuren städtischen
Lebens zutage, die mehr als 6000 Jahre zurückreichen. Kurz nach 640 erreichte
der Islam den Libanon und bereicherte seinerseits zusammen mit dem Christentum
die Kultur durch die Botschaft vom Frieden mit Gott und gegenseitiger Toleranz.
In seinen eigenen Überlieferungen bewahrt der Islam die Erinnerung an zahlreiche
biblische Texte. Anlässlich seines pastoralen Besuches 1997 im Libanon stellt
Papst Johannes Paul II. fest: "In dieser außergewöhnlichen Versammlung
wollen wir der Welt von der Bedeutung des Libanon und seiner geschichtlichen,
im Lauf der Jahrhunderte vollbrachten Mission künden. Mit seinen zahlreichen
Konfessionen hat das Land bewiesen, dass man in Frieden, Brüderlichkeit und
Zusammenarbeit miteinander leben kann, dass man das Recht jedes Menschen auf religiöse
Freiheit achten kann und dass alle in der Liebe für dieses Vaterland vereinigt
sind, das das geistige Erbe seiner Väter bewahrt hat." (Aus der
Predigt, die der Hl. Vater am 11. Mai 1997 im Gottesdienst unter freiem Himmel
im Hafen von Beirut gehalten hat). | |  |
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