Banner Religion, Christen-christl. Stätte - Bedeutung www.libanon-info.de
Libanon-Info    Land & Leute    Kultur    Geschichte    Religionen    Politik    Wirtschaft    Reiseinfos    Nützliches    Aktuelles

trans
  <img src="all/menupfeilgrau.gif" width="15" height="8" name="pfeilgrau">Christen
  <img src="all/menupfeilgrau.gif" width="15" height="8" name="pfeilgrau">Moslems
  <img src="all/menupfeilgrau.gif" width="15" height="8" name="pfeilgrau">Drusen
  <img src="all/menupfeilgrau.gif" width="15" height="8" name="pfeilgrau">Juden
  <img src="all/menupfeilgrau.gif" width="15" height="8" name="pfeilgrau">Begriffs -
    stimmungen
  <img src="all/menupfeilgrau.gif" width="15" height="8" name="pfeilgrau">Quellen

Christen
 
Christliche
Stätten
 » Übersicht
 » Bedeutung
 » Empfehlung
 » Grotten
 » Kapellen
 » Kirchen und
  Kathedralen
 » Klöster
 » Konvents
 » Sonstige
  
pfeilorangeBiblisches
  Land
pfeilorangeJesus in
  Phönizien
pfeilorangeDas frühe
  Christentum
pfeilorangeReligions-
  Gemeinschaften


Bedeutung der Christlichen Stätten im Libanon

Als biblisches Land ist der Libanon schlechthin ein Land, das reich ist an christlichen Kultstätten. Am Vorabend des 3. Jahrtausends finden hier die Christen aller Konfessionen Frieden, Gelassenheit und Andacht in den Basiliken, Kathedralen, Kirchen, Kapellen, geweihten Stätten, Konventen, Klöstern und auch in den Grotten, in die sich einst die Eremiten zurückgezogen haben.
Diese Stätten des christlichen Kultes, unvergängliche Spuren, sind zahlreich über das Land verstreut, ein Land, das im Lied der Lieder gefeiert wurde, dessen Zedern, Symbol und gesegnete Wirklichkeit Gottes, bezeugen die Lebhaftigkeit des Glaubens und die Schönheit der Architektur.
Im Lichte des östlichen Mittelmeeres, Wiege der großen monotheistischen Religionen, wo Islam und Christentum in harmonischer Nachbarschaft bestehen, hat der Libanon die heiligen Stätten, die Orte der Meditation, der Askese, der Konfrontation mit dem Absoluten entstehen sehen. Gewisse Stätten der Architektur der Natur, von den Menschen kaum verändert, sind jedoch nicht weniger angemessene Orte der Annäherung an Gott und der Gemeinschaft mit Gott und stellen eines der Charakteristika des Libanon dar.
Die Materialien sind Kalkstein, Sandstein und Basalt. Die Bauten sind wie große Bücher aus Stein, in denen man die Geschichte in allen ihren Ebben und Fluten lesen kann. Vor allem kann man die Kraft und das Feuer eines Glaubens, eines Vertrauens in Gott, eines Glaubensbekenntnisses erfahren.
 
Der Libanon wird oft im Alten Testament und in dessen Umkreis beschworen, was schon seit den frühesten Zeiten mehr als einen Autor inspiriert hat. Wenn dieses Land als das Land von Milch und Honig gefeiert wurde, so ist es doch auch das Land von Myrrhe und Weihrauch. Ein Duft und Wohlgeruch schwebte über seinen Bergen, seinen Wasserfällen, seinen Obstgärten, seinen Weinbergen und seinen Küsten und verbindet in Milde das Grün der Natur mit den Wellen des Mittelmeeres. Ein unvergleichliches Licht überflutet seine ungezählten Landschaften, und die Gnade Gottes erfüllt seine tiefsten Täler, denn der Libanon ist das Land, in dem Christus wandelte.
So wurde dieses Land auch eines der ersten Kinder der Christenheit, und es ist der Sohn Gottes selbst, der ihr erster Evangelist war. Die Heilige Schrift offenbart uns, dass Christus mehr als eine Weissagung aussprach und mehr als ein Wunder zwischen Tyros und Sidon wirkte, dessen erstes die Verwandlung von Wasser in Wein in Kana war. Jesus selbst hat die Bewohner von Tyros und Sidon ob ihres Glaubens gelobt, im Gegensatz zur offenkundigen Ungläubigkeit der Dörfer des orthodoxen Judäa.
Die Pharisäer seiner Zeit hat er an eine Episode aus dem Leben des Propheten Elias erinnert, der in der Zeit einer Hungersnot von einer Witwe aus Sarafand genährt worden war. Die ersten christlichen Gemeinden gab es in der Epoche der Apostel, und der heilige Paulus besuchte sie viele Male. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass Paulus auf seiner letzten Wanderung nach Jerusalem, wo er gefangen genommen wurde, durch Tyros kam.
Der Libanon, in dem die ersten Beweise des Glaubens und der christlichen Offenbarung erfolgten, ist zurecht ein Land des Gebetes und der Frömmigkeit.
Von Norden nach Süden, auf der Küstenstraße oder durch die Bekaa Ebene finden sich zahlreich wie ausgesät die christlichen Kultstätten, sei es, dass sie in die Felsen der majestätischen Täler hineingeschnitten sind oder auf den Höhen der Berge uneinnehmbar thronen. Bescheidene kleine Kirchen, in der Mulde eines Kiefernhaines, auf einem Hügel, im Schatten eines Olivenbaumes oder einer Eiche, manchmal sogar Seite an Seite mit Schulen, die an der Küste vom Minarett einer schönen Moschee behütet werden oder unter einem Laubdach wie in Deir el Qamar. Friedlicher und harmonischer Kontrast, dauerhafter und erleuchteter Dialog, Spiegelbild der alten Werte dieses Bodens, auf dem die Grundbegriffe des Glaubens nie ihren Glanz verlieren werden: Respekt, Toleranz und Freundschaft, überdies wesentliche Züge einer multikonfessionellen Gesellschaft mit einem bemerkenswerten Sinne für Eintracht, Zusammenleben und Zusammengehörigkeit. Frommer Rosenkranz der "Häuser Gottes", die in der Regel einen offenkundigen historischen Charakter haben, den man begreift anlässlich einer Messe, bei einer Altarkerze, die man anzündet, bei einem Gebet, das man psalmodiert, bei einem Gelübde, einer Taufe, einem Begräbnis, einer Hochzeit oder bei einer Pilgerfahrt. Oder manchmal auch bei einer zufälligen Entdeckung.
Hier die alten Steine, voller Geschichte, aus dem Boden von Cäsarea Philippe (heute bekannt als Marjeyoun oder die Ebene der Quellen), das den Rahmen bildete für ein leuchtendes Ereignis im Leben von Jesus.
Nach den Worten des Papstes Johannes Paul II war es in diesem Gebiet, dass Jesus Petrus die Schlüssel des Himmlischen Königreichs anvertraute. Es geschah auch hier auf einem Gipfel des Berges Hermon, dass sich Jesus vor den Aposteln Petrus, Jakob und Johannes verklärte.
Mit soviel nachdrücklichem Zeugnis von der Ankunft des Christentums, wobei geschichtliche Tatsachen und fromme Legenden sich mischen, macht der Libanon den Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft und nähert sich dem dritten Jahrtausend im Lichte eines glanzvollen und intensiven Erbes.
In den stolzen und majestätischen Bergen in Nordlibanon blickt das Christentum auf eine lange, fast zweitausendjährige Anwesenheit zurück, deren Geschichte mit zahllosen heiligen Orten und Stätten der Devotion übersät ist. Das spirituelle und mystische Leben hat in diesem Gebiet der Zurückgezogenheit einen seiner Orte der Weissagung und der Liebe gefunden. Die Stätten der Meditation und der Askese nahmen zu. Eine gewisse natürliche Architektur, die vom Menschen nur geringfügig ergänzt und gestaltet wurde, sowie die von Menschen im Geiste der Demut und Kasteiung errichteten heiligen Bauwerke offenbaren Existenzen, die ganz und gar der Gemeinschaft mit Gott gewidmet waren.
Das Heilige Tal zu Füßen von Bescharreh, allgemein das Qadischa Tal genannt, ist ein tiefes Tal mit vielen steilen Felsen und reich an Wasser von der Schneeschmelze. Von vielen Talmulden begleitet windet es sich in Richtung Meer. Das Wort Qadischa ist semitischen Ursprungs und bedeutet heilig. Zahlreiche Grotten und von Felsen überdachte Zufluchtsorte, die vom 3.Jhdt. bis zur römischen Zeit bewohnt waren, sind wieder gefunden worden. Während des Mittelalters entstanden in diesem Tal mit klangvollem Echo Kapellen, Einsiedeleien und Felsenklöster. Die Mönche aller Konfessionen und selbst sufische Moslems haben sich hierher zurückgezogen, um ein Leben der Abgeschiedenheit, der Kontemplation und der Meditation zu führen. Man betete in vielen Sprachen so z.B. in Arabisch, Griechisch, Altsyrisch und Äthiopisch.

Quellenangabe:
© "Die christlichen Stätten im Libanon" Broschüre des Libanesischen Ministerium für Tourismus

trans
trans
trans
trans
new
trans
arabica-reisen
mit der LTU
Düsseldorf - Beirut
Düsseldorf
trans
( Aktuelle Angebote)
trans
DSL, Internet,
Handys, uvm.
trans
   handmade!
trans
transtranstrans