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Der auf einer Bodenerhebung oder einem "Tell" gelegene Ort, das lebhafte Herz des Gebietes von Koura, ist reich an Kirchen, die bezeugen, dass mehrere Kulturen Amioun und Umgebung berührt haben. Die Kathedrale des HI. Georg wäre zu nennen, die auf den Ruinen eines heidnischen Tempels des Neolithikums entstand und in der Kreuzfahrerzeit umgestaltet wurde. Viele Indizien deuten daraufhin, dass einst ein Tunnel die Kathedrale mit der Grotte der benachbarten Kirche des HI. Johannes verband, der aber aufgrund geologischer Vorgänge verschüttet wurde.
Auf einem steilen Felsen, der wie von Wabenzellen durchlöchert einem übermäßig vergrößerten Bienenstock ähnelt, steht die Kirche des HI. Johannes, die ein rotes Ziegeldach erhalten hat. Die so genannten Wabenzellen in der Felswand oberhalb der Hauptroute dieser Region waren in der Tat Grabhöhlen aus phönizischer, dann griechisch - römischer Zeit, die schließlich den Mönchen auch als Zuflucht dienten.
Die kleine Kirche des Heiligen Fauqa oder Phocas, die sich seit der Kreuzfahrerzeit inmitten eines Gewirrs von Häusern befindet, wird vor allem wegen ihrer Wandmalereien geschätzt. Eines der Fresken stellt Christus dar, als er in die Höllen hinabsteigt und Adam und Eva eine hilfreiche Hand leiht. Auf den Pfeilern der Kirche sind Darstellungen mit Christus, dem HI. Phocas und anderen Heiligen zu sehen.

Quellenangabe:
© "Die christlichen Stätten im Libanon" Broschüre des Libanesischen Ministerium für Tourismus

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Kirche in Amioun Kirche in Amioun
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