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Nicht
weit vom Meer, umgeben von viel schönem Grün und einigen wirklich alten
Häusern und nahe dem Souk von Byblos steht die Kathedrale des Heiligen Johannes
des Täufers, die man heute allgemein die Kirche des HI. Johannes Markus nennt.
Die Mehrheit der dieser Kathedrale gewidmeten Studien lässt vermuten, dass
der Bau im Jahre 1115 begonnen wurde, während das Baptisterium ins ausgehende
12. oder beginnende 13. Jahrhundert zu rechnen ist. Der Teil des Bauwerks, der
gegenwärtig als Sakristei dient, ist wahrscheinlich der jüngste und
dürfte dem 17./18. Jhdt. zuzuordnen sein. Die aus der Kreuzfahrerzeit stammende
Kathedrale wurde im 18.Jhdt. von Emir Youssef Schehab dem Libanesischen Orden
der Maroniten übergeben. Die im Prinzip dreischiffige Kathedrale mit drei
Apsiden ist romanischen Stils mit lokalen und byzantinischen Einflüssen.
Trotz der Schäden, die ihr durch Naturereignisse und Kriegshandlungen zugefügt
wurden, hat sie ihr gepflegtes Aussehen bewahren können: mit einer Vorhalle
mit gezackten Steinarkaden und einer Kuppel, mit dem von kleinen Säulen umgebenen
Glockenturm, mit ihrem großen, mit Fliesen ausgelegten Hof und ihrer schmiedeeisernen
Einfriedung aus dem Jahre 1989. Quellenangabe:
©
"Die christlichen Stätten im Libanon" Broschüre des Libanesischen
Ministerium für Tourismus |