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In
dem Rosenkranz von Klöstern und Kapellen im Heiligen Tal erregt das Kloster
des Kreuzes mit seinen Einsiedeleien in den Felsengrotten die besondere Aufmerksamkeit
des Besuchers, sei es, weil es so schwer zugänglich ist, sei es wegen der
Nacktheit und Bescheidenheit des Rahmens. Es scheint, dass es einst schon trotz
der Seile und Leitern schwierig war, zu den Felsenhöhlen der Anachoreten
zu gelangen, die abgeschnitten von der Welt nur von der Liebe Gottes lebten. Die
vorhandenen Inschriften, von denen einige bis wenigstens ins 13. Jhdt. zurückgehen,
sowie Wandmalereien sind allesamt in einem schlechten Zustand. Kalzedonische Spuren,
Schriftreste in Arabisch und Altsyrisch, Bruchstücke von Fresken, unglücklicherweise
angegriffen durch Erosion oder weil sie mutwillig beschädigt wurden. Besonders
Deir es Salib zog die Eremiten und die Mönche aller Konfessionen an, es war
auch zu anderer Zeit ein Sammelpunkt der libanesischen Christenheit. Quellenangabe:
©
"Die christlichen Stätten im Libanon" Broschüre des Libanesischen
Ministerium für Tourismus |