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Diaspora
Di|as|po|ra
die; - <aus gr. diasporá «Zerstreuung» zu diaspeírein
«ausbreiten, verteilen»>: a) Gebiet, in dem die Anhänger einer
Konfession (auch Nation) gegenüber einer anderen in der Minderheit sind;
b) eine konfessionelle (auch nationale) Minderheit. Quelle: DUDEN -
Das große Fremdwörterbuch Diözese
Di|ö|ze|se,
die; -, -n [kirchenlat. dioecesis < griech. dioíkesis = Verwaltung,
Provinz] (kath. Rel.): Amtsgebiet eines katholischen Bischofs, Bistum.
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch Edschmiadsin
Etschmiadsin,
bis 1945 Wagarschapat, armenische Stadt und Kloster, Sitz des Oberhauptes der
armenischen Kirche. - Vom 2. bis 4. Jahrhundert Hauptstadt Armeniens. Erzdiözese
Erz|di|ö|ze|se,
die:Hauptdiözese einer Kirchenprovinz; Quelle: DUDEN - Deutsches
Universalwörterbuch Ethnie
Eth|nie, die;
-, -n [zu griech. éthnos = Volk(sstamm)] (Völkerk.): Menschengruppe
(insbesondere Stamm od. Volk) mit einheitlicher Kultur; Quelle: DUDEN
- Deutsches Universalwörterbuch Gregorianischen
Kalender gre|go|ri|a|nisch
<nach Papst Gregor XIII., 1502-1585>; in der Fügung gregorianischer
Kalender:der von Papst Gregor XIII. 1582 eingeführte, noch heute gültige
Kalender. Quelle: DUDEN - Das große Fremdwörterbuch Jurisdiktion
Ju|ris|dik|ti|on,
die; -, -en <Pl. selten> [lat. iurisdictio = Zivilgerichtsbarkeit]: 1. (bildungsspr.)
Rechtsprechung, Gerichtsbarkeit; Gerichtshoheit. 2. (kath. Kirche) Vollmacht,
Recht des Klerus zur Leitung der Mitglieder der Kirche (mit den Funktionen Gesetzgebung,
Rechtsprechung, Verwaltung); Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch Kaste
abgeschlossener
erbl. Stand; in Indien nach wie vor (bes. im ländl. Raum) die Grundlage der
gesellschaftl. Ordnung Katholikate
Sitz des Katholikos Katholikos
Ka|tho|li|kos
der; - <aus gleichbed. gr.-mgr. katholikós, vgl. katholisch >: Titel
des Oberhauptes einer unabhängigen orientalischen Nationalkirche (z.B. der
armenischen). Quelle: DUDEN - Das große Fremdwörterbuch Katholizismus
Ka|tho|li|zis|mus,
der; -:Geist u. Lehre des katholischen Glaubens; Quelle: DUDEN - Deutsches
Universalwörterbuch Konzil
Kon|zil, das;
-s, -e u. -ien [lat. concilium = Zusammenkunft, Versammlung]: (kath. Kirche)
Versammlung von Bischöfen u. anderen hohen Klerikern zum Zwecke der Erörterung
u. Entscheidung theologischer u. kirchlicher Fragen: ein K. einberufen.
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch Laizistischer
la|i|zis|tisch
<Adj.>: 1. den Laizismus betreffend, zum Laizismus gehörend.
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch Liturgie
Li|tur|gie,
die; -, -n [kirchenlat. liturgia < griech. leitourgía = öffentlicher
Dienst, zu: leitos = das Volk betreffend u. érgon = Arbeit, Dienst] (christl.
Kirche): offiziell festgelegte Form des christlichen Gottesdienstes;
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
Monophysitentums
Monophysiten,
Anhänger einer Christologie, die Jesus Christus nur eine Natur, die göttl.,
zuerkennt. Von der byzantin. Reichskirche 451 (Konzil von Chalkedon) verurteilt,
wurde der Monophysitismus die christolog. Lehrgrundlage der armen., kopt., westsyr.
und äthiop. Kirche. Quelle: Der Brockhaus in einem Band Patriarchen,
Patriarchat Patriarchat
das, 1) der Geltungsbereich eines Patriarchen.2) Vorrangstellung des Mannes
in Familie, Gesellschaft, Politik, Kultur; Gegensatz: Matriarchat. Pat|ri|arch,
der; -en, -en [mhd. patriarc(he) < kirchenlat. patriarcha < griech. patriárches,
eigtl. = Sippenoberhaupt, zu: patr = Vater u. árchein = der Erste sein,
Führer sein, herrschen]: 1. (Rel.) Erzvater. 2. (kath. Kirche) a) <o.
Pl.>Amts- od. Ehrentitel einiger [Erz]bischöfe; b) [Erz]bischof, der diesen
Titel trägt. 3. (orthodoxe Kirche) a) <o. Pl.>Titel der obersten Geistlichen
u. der leitenden Bischöfe; b) Geistlicher, Bischof, der diesen Titel trägt;
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch und Brockhaus in einem Band
Proporzsystem
Pro|porz,
der; -es, -e [Kurzf. von siehe Proportionalwahl]: 1. (Politik) Verteilung von
Ämtern, Sitzen nach dem Stimmenverhältnis von Parteien, nach dem Kräfteverhältnis
von Konfessionen od. sonstigen Gruppen: ein konfessioneller P.; Ämter im,
nach dem P. besetzen. Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch Sakramentesritus
Sak|ra|men|ta|li|en
<Pl.> [mlat. sacramentalia] (kath. Rel.): a) den Sakramenten ähnliche
Zeichen od. Handlungen, die jedoch von der Kirche eingesetzt sind (z. B. Weihen);
b) durch Sakramentalien geweihte Dinge (z. B. Weihwasser); Quelle:
DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch Taef-Abkommen
vom 22.10.1989;
infolge dieses Abkommens wurde die Zahl der Sitze im Parlament von 99 auf 108
erhöht und u.a. verankert, dass die Mandate zu gleichen Teilen auf Christen
und Muslime zu verteilen sind. Vor den Wahlen 1992 wurde die Zahl der
Mandate auf 128 erhöht. Eine bedeutende Änderung war die Reduzierung
der präsidialen Machtbefugnisse und die Übertragung der exekutiven Macht
auf die Regierung bzw. auf den Premierminister und Ministerrat, an dessen Sitzungen
der Präsident nicht mehr automatisch teilnehmen kann. Auch ist der Staatschef
nicht mehr befugt, die Regierung von sich aus zu entlassen und/oder das Parlament
aufzulösen. Von der Annahme des Rücktritts der Regierung und der Ernennung
des Premierministers abgesehen, bedürfen alle Entscheidungen des Präsidenten
der Gegenzeichnung durch den Regierungschef. Auch die Entlassung eines Ministers
und die Unterzeichnung internationaler Verträge setzen die Zustimmung der
Regierung voraus. Das Taif-Abkommen sollte ein Schritt in Richtung "Versöhnung"
und Abbau des Konfessionalismus sein, denn langfristig soll auch das Parlament
nicht mehr nach konfessionellen Gesichtspunkten besetzt werden. Ob jedoch die
einzelnen Religionsführer, die gleichzeitig die Entscheidungsgewalt über
diese Änderungen haben, dazu gewillt sein werden, ihre Machtpositionen aufzugeben,
wird erst die Zukunft zeigen! Quellenangabe:
©
Reise Know How "Libanon, Seite 95" - siehe Beschreibung
Uniert
unierte Kirchen,
mit der katholischen Kirche unter Beibehaltung ihres Ritus verbundene (unierte)
Kirchen beziehungsweise Teilkirchen innerhalb der Ostkirchen. Usurpatoren
Usur|pa|tor
der; -s, ...oren <aus gleichbed. spätlat. usurpator>: jmd., der widerrechtlich
die [Staats]gewalt an sich reißt; Thronräuber. Quelle: DUDEN
- Das große Fremdwörterbuch |