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Islam
Unter
dem arabischen Begriff Islam versteht man die Hingabe des Gläubigen
an den göttliche Willen. Der Gläubige ist als Muslim (weibl. Muslima)
zu bezeichnen, während der Begriff Mohammedaner eine westliche
Fehldeutung ist und dem islamischen Selbstverständnis widerspricht. Mohammed
(wörtlich: der Gepriesene) war zwar Gottes Prophet und Gesandter
und so beschreibt es die sira, die kanonische Muhammadbiographie
der Treueste im Vertrag, der die vortrefflichste Hand, das kühnste
Herz, die wahrhaftigste Zunge besaß.
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Spaltung der Muslime
Mohammed hinterließ nach seinem Tod 632 keinen Erben noch designierten Nachfolger
und es begannen die Diskussionen um einen Nachfolger (Khalif). Auf die ersten
Kalifen einigte man sich schnell es waren Abu Bakr (632-34) und Umar (634-44),
beide Schwiegerväter Mohammeds. Bei der Ernennung des dritten
Khalifen Othman (644-56) kam es jedoch zu Meinungsverschiedenheiten. Um den Titel
stritten sich Othman (er kam aus der Familie der Umayya, die jahrelang gegen den
Propheten Mohammed agierten) und Ali, der Schwiegersohn und Vetter von Mohammed.
Othman konnte die Wahl jedoch für sich entscheiden.
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Begriffe und Definitionen
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Allah -
Die arabische
Bezeichnung für Gott Fünf
Säulen des Islam
- Die
wichtigsten Pflichten, die gewissermaßen die Grundlage eines gläubigen
Lebens darstellen Muslimische
Gemeinschaften »
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Infos
zu
Schiiten,
Sunniten, Alawiten und Ismaeliten
Aschura
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Das
jährliche schiitische Trauer- und Bußritual um Husain, den Sohn Alis
und Fatimas. Die Bereitschaft zum Selbstopfer vergegenwärtigt das Martyrium
des dritten Imams, indem es den Gläubigen ermöglicht, an dessen Leiden
teilzuhaben und somit einen Teil ihrer individuellen Sünden abzubüßen.
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